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Was ist eigentlich Nikolaus?


Jedes Jahr in der Weihnachtszeit wird am 6. Dezember Nikolaus gefeiert. Der kirchliche Feiertag beinhaltet zahlreiche Bräuche und ist vor allem für Kinder einer der schönsten Tage im Jahr, der das Warten auf das Weihnachtsfest verkürzt. Kinder aber auch Erwachsene werden mit Kleinigkeiten und süßen Aufmerksamkeiten beschenkt, die am Morgen des Nikolaustages in den heraus gestellten Schuhen und Stiefeln vor der Tür liegen. Nikolaus ist zwar, nachdem Papst Paul VI. ihn 1969 abschaffte, kein offizieller Feiertag mehr, dennoch wird er fast überall auf der Welt gefeiert.

Nikolaus von Myra

Schon seit dem 4. Jahrhundert kursieren Legenden um den heiligen St. Nikolaus, der als Volksheiliger in der katholischen, evangelischen und anglikanischen Kirche gilt.

Der genaue Geburtstag des Nikolaus von Myra ist nicht bekannt, aber es wird vermutet, dass er zwischen 270 und 286 in Patara geboren wurde. Sein Name bedeutet „Siegreicher des Volkes“. Er war der Bischof von Myra in Kleinasien, was zur damaligen Zeit zum Römischen Reich gehörte, und der Schutzpatron der Kinder, weswegen am Nikolaustag auch hauptsächlich Kinder mit Kleinigkeiten wie Schokolade, Nüsse und Mandarinen beschenkt wurden. Aber auch für Seeleute war er Schutzpatron: Legenden besagen, er habe sie bei Schiffsunglücken vor dem Ertrinken retten können. Erzählungen nach, rettete er hunderte Menschenleben durch seine Gebete bei einer Hungersnot und verteilte sein Erbe an die Armen.

Nach seinem Tod am 6. Dezember 352 begann man, zu seinem Andenken am 6. Dezember das Nikolausfest zu feiern, dass auch als Vorbote für das darauf folgende Weihnachtsfest gilt. Seitdem wird St. Nikolaus überall auf der Welt als Heiliger verehrt.

Der Nikolaus als Gabenbringer ist schon seit dem Mittealter bekannt, doch in der Zeit Martin Luthers wurde der Brauch des Schenkens weitgehend auf das Weihnachtsfest verschoben. Dabei ist eines jedoch geblieben: große Geschenke werden meist zu Weihnachten verschenkt während zu Nikolaus kleine Aufmerksamkeiten in den Stiefeln liegen.

Traditionen zum Nikolaustag

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Seit dem Bestehen der Legende um den heiligen St. Nikolaus, existieren zahlreiche Bräuche und Traditionen rund um den 6. Dezember. Die heute weit verbreiteteste und bekannteste ist wohl die des Einlegebrauchtums. Am Vorabend des 6. Dezembers stellen Kinder ihre geputzten Schuhe und Stiefel aber auch Teller vor die Haustür, damit der Nikolaus diese mit seinen Gaben füllen kann. Doch er beschenkt die Kinder nicht nur, sondern lobt und tadelt sie zugleich. Kinder, die sich das Jahr über artig verhalten kamen, werden gelobt, während ungezogene Kinder mit Rutenschlägen bestraft werden. Von den Eltern engagierte Nikoläuse erledigen diese Aufgabe oft, um die Kinder zu mahnen, wobei sie am Ende dann doch meistens die erhofften Geschenke bekommen.

Die Legende, dass der Nikolaus seine Gaben in bereitgestellte Schuhe und Stiefel legt, stammt aus dem 9. Jahrhundert. Eine sehr fromme, aber arme Familie hatte drei Töchter, die auf Grund der ärmlichen Verhältnisse der Familie nicht heiraten konnten. In der Nacht kam St. Nikolaus zu ihnen und warf Goldstücke durch den Schornstein, die zufällig in den, zum Trocknen aufgehängten Strümpfen der beiden, fielen

Der Nikolaus kommt jedoch nicht immer allein zu den Kindern, er hat meist einen, ihm zu Seite stehenden Gehilfen dabei. In Deutschland erfüllt der bekannte Knecht Ruprecht diese Aufgabe.

Blickt man bis ins Mittelalter zurück, so wurde in den Klosterschulen von den Kindern ein so genannter Kinderbischof gewählt. Dieser blieb bis nach Weihnachten im Amt und übernahm die Rolle des erwachsenen Bischofs, der nun diese tadeln und belehren konnte. Im15. Jahrhundert entstand der Brauch des Schiffchensetzens, der Vorreiter des Einlegebrauchs. Kinder bastelten kleine Schiffchen, in die der Nikolaus seine Gaben und Geschenke legte.

Ein Fotobuch als Geschenkidee

Neben dem Verschenken von traditionellen Nikoläusen aus Schokolade befindet sich so mach einer auf der Suche nach einem persönlichen und individuellen Geschenk zum Nikolausfest. Mit kleinen Aufmerksamkeiten möchte man den Menschen eine Freude machen, die einem besonders am Herzen liegen. Doch durch das breite Angebot an Geschenkideen ist es schwierig, etwas Passendes für Familie und Freunde und vor allem für Kinder zu finden. Nun können die Süßigkeiten, Mandarinen und Nüsse aber von einem personalisierten und ganz besonderen Geschenk ergänzt werden- einem Fotobuch.

Ob Fotos vom vergangenen Jahr, Kindern und Familie, einem schönen Fest oder einfach nur ein Album mit schönen Andenken- ein Fotobuch mit Digitalbildern eignet sich immer als interessante Nikolausgeschenkidee mit einer außergewöhnlichen Note.

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Siehe auch: Weihnachten

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