Der Ursprung des Muttertags ist schon im Altertum zu finden.
Dort ehrten die Griechen ihre Urmutter, die Göttin Rhea,
die die Mutter aller Götter war.
Im 13. Jahrhundert entstand dann in England der
„Mothering Sunday“. An diesem Sonntag wurde der
Mutter Kirche sowie der leiblichen Mutter für ihre Taten
gedankt. Kinder und Enkel trafen sich, um bei einem Fest,
die Frau des Hauses zu feiern.
1865 gründete eine Mutter in Amerika eine Mütterbewegung,
die den „Mothers Friendship Day“ gemeinsam feierte. An
diesem Tag trafen sich viele Mütter um gemeinsame Probleme zu
lösen und sich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Einige Jahre
später entstand das „Memorial Mothers Day Meeting“
und die Bewegung setzte sich weiter fort. Der Forderung, einen
offiziellen Feiertag zu Ehren der Mütter einzuführen,
kamen 1908 dann auch die Politiker nach.
Bereits ein Jahr später wurde der Muttertag in 45 Staaten der
USA zelebriert. Das noch heute bestehende Datum, der zweite Sonntag
im Mai, wurde 1914 von dem US-Kongress erlassen und wurde am 8. Mai
1914 zum ersten Mal als offizieller Feiertag begangen.
In Deutschland ist der Muttertag seit 1923 bekannt. Der Verband
Deutscher Blumengeschäftsinhaber führte den ersten
Muttertag am 13. Mai als Tag der Blumenwünsche ein. Dieser
Tag sollte den Müttern gewidmet sein, sie anerkennen und ehren.
Plakate mit der Aufschrift „Ehret der Mutter“ hingen von
nun an in den Schaufenstern der Blumenläden.
Seit 1949 wird der Muttertag in der Bundesrepublik Deutschland
offiziell an jedem zweiten Sonntag im Mai begangen. Allerdings
ist der Termin nicht gesetzlich festgeschrieben und kann, wenn
zum Beispiel der Muttertag auf den gleichen Tag wie der Pfingstsonntag
fallen würde, jederzeit verschoben werden.
Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde die ursprüngliche Idee
des Muttertags zweckentfremdet. Die Mütter, die dem Volk besonders
großen Nachwuchs schenkten, wurden mit dem Mutterkreuz geehrt
und als Heldinnen der Nation gefeiert. Der Muttertag wurde so 1933
zu einem offiziellen Feiertag erhoben, ab 1938 wurde dann das
Ehrenkreuz der Deutschen Mütter verliehen.
Bräuche und Traditionen
Traditionell werden den Müttern am Muttertag von ihren
Kindern und Ehemännern Blumen geschenkt. Neben dem Blumengeschenk
basteln Kinder auch oft Karten mit Muttertagsgedichten, die ihren Dank
und ihre Liebe zur Mutter ausdrücken.
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Während in den USA rund 140 Dollar für jede zu
beschenken Mutter ausgeben wird, investieren die Deutschen ca.
25 € für ein Muttertagsgeschenk. In der Woche um den Muttertag
verzeichnet die Blumenindustrie einen Umsatz von bis zu 130 Millionen Euro.
In einigen Familien ist es Brauch, dass die Mutter am Muttertag
frei hat, das heißt, dass sie nicht im Haushalt arbeiten muss.
Diese Aufgabe übernehmen stattdessen die Kinder und der Ehemann.
Geschenkidee zum Muttertag
Neben den Blumengeschenken, die fast jede Mutter zum Muttertag
überreicht bekommt, basteln Kinder ihren Müttern Geschenke,
Karten und schreiben Gedichte. Auch Kalender mit Fotos oder selbst
gemalte Bildern werden gerne von Kindern in den Kindergärten
und Schulen angefertigt.
Mit kleinen Aufmerksamkeiten möchte man seiner Mutter oder
Ehefrau am Muttertag eine Freude machen. Doch durch das breite
Angebot an Geschenkideen ist es schwierig, etwas Passendes zu finden.
Als persönliches und individuelles Muttertagsgeschenk
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Ob Fotos von den Liebsten, der letzten Reise und Familienfeier
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Siehe auch: Vatertag
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