Der Begriff Konfirmation hat seinen Ursprung im Lateinischen Wort
„confimare“, welches so viel bedeutet wie
„bestärken, befestigen“. Es ist der Schritt zur
übernahme eigener Verantwortung und der übergang in die Welt
der Erwachsenen, der aktiven Teilnahme in der Kirchengemeinschaft. Nach
der Konfirmation enden auch offiziell die Aufgaben der Taufpaten, die
sie mit der Taufe für ihre Schützlinge übernommen haben.
Jugendliche bestätigen mit der Zeremonie ihre Taufe, denn die
Entscheidung dafür haben meist ihre Eltern, als sie ein kleines
Kind waren, für sie übernommen. Mit der Konfirmation
bestärken sie ihren Glauben und bejahen Gott und die Kirche.
Bevor die Jugendlichen im Konfirmationsgottesdienst ihren Segen
erhalten, besuchen die Konfirmanden den Konfirmandenunterricht, in dem
ihnen die Grundpfeiler des Glaubens und der Kirche vermittelt werden.
Die Konfirmation ist meist mit einer großen Feier und
vielen Geschenken verbunden.
Entstehung der Konfirmation
Ursprünglich konnten nur die Apostel den Heiligen Geist
spenden, nach ihrem Tod entwickelte sich jedoch der Brauch, dass auch
Bischöfe die Jünger taufen konnten. Diese galten als die
Stellvertreter der Apostel. Dabei legten sie dem Täufling die
Hände auf und salbten ihn mit geweihtem öl, um ihm den
Heiligen Geist zu überbringen. In der orthodoxen Kirche wird die
„Salbung mit dem Chrysam“ (Mischung aus geweihtem
Olivenöl und Balsam) noch heute durchgeführt.
Von den Reformatoren wurde dieser Ritus allerdings abgelehnt,
weswegen die evangelische Konfirmation kein Sakrament ist, sondern das
Aussprechen und Geben von Segen.
Das Konfirmationsgelübdte entstand schon im 3. Jahrhundert.
Dort wurde von einem Ritual berichtet, dass in engem Zusammenhang mit
der Taufe stand. Hauptaufgabe bestand darin, die Menschen von dem Fluch
der Sünde zu erlösen, der ihnen von Geburt an auferlegt ist.
Die evangelische Täuferbewegung sah die Taufe jedoch als
Glaubensbekenntnis und wehrte sich gegen die Taufe im Kindesalter. Der
Reformator Martin Bucer entwickelte daraufhin im Jahre 1539 erstmals ein
Modell, durch das die Taufe im Kindesalter zwar stattfindet, der
Konfirmand diese jedoch später mit der Konfirmation bestätigt.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand in der frei denkenden
Arbeiterbewegung der Wunsch nach einer Initiationsfeier, die frei von
der Kirche stattfindet. Somit entstand die Jugendweihe, die vor allem in
den Jahren der Weimarer Republik starke Verbreitung verzeichnen konnte.
Auch in der DDR war die Jugendweihe weit aus populärer als die
Konfirmation.
Die Konfirmation
Nach der Konfirmation werden Verpflichtung zur Treue
gegenüber Gott und der Kirche nun nicht mehr von den Eltern,
sondern von den Jugendlichen selbst übernommen. Die Grundlagen des
Glaubens, die im Konfirmationsunterricht unterrichtet wurden, werden bei
der Konfirmation dann endgültig bestätigt.
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Der etwa zwei jährige Unterricht, der meist mit dem 14.
Lebensjahr beginnt, soll das Wissen über den Glauben vertiefen und
dazu befähigen nach diesen Prinzipien zu leben. Im einmal
wöchentlich statt findenden Unterricht werden mit einem Pfarrer
oder einer Pfarrerin aber nicht nur biblische Aspekte behandelt, sondern
auch Freizeit Unternehmungen und Reisen gemacht. Der
regelmäßige Gottesdienstbesuch wird während der Zeit des
Konfirmationsunterrichts vorausgesetzt.
Oft findet der Gottesdienst, in dem die Konfirmation
durchgeführt wird, am Palmsonntag statt. Jedoch kann die
Konfirmation ebenso an einem beliebigen Sonntag zwischen Pfingsten und
Ostern zelebriert werden. Es wird Wein oder roter Traubensaft und Brot
gereicht und der Konfirmandenbrief verlesen. Nach einer Ansprache an die
Konfirmanden, in der sie ihre Treue zu Gott bejahen müssen, wird
ihnen von dem Pfarrer der Konfirmationssegen erteilt. Nach dem Sprechen
des apostolischen Glaubensbekenntnisses können sie nun endlich das
Abendmahl zu sich nehmen und werden als voll mündige Christen in
der Gemeinde begrüßt.
Die konfirmierten Jugendlichen dürfen von nun an am
Abendmahl teilnehmen, Taufpate werden und den Kirchenvorstand
wählen.
Geschenkideen zur Konfirmation
Am weitesten verbreitet ist es, den Konfirmanden Geld zu
schenken. Dazu erhalten viele eine Bibel oder ein Evangelisches
Gesangsbuch. Doch ist es schöner, etwas Einfallreiches und
Persönliches zu schenken. Mit kleinen Aufmerksamkeiten kann man dem
Menschen eine Freude machen, der einem besonders am Herzen liegen. Doch
durch das breite Angebot an Geschenkideen ist es schwierig, etwas
Passendes für die Konfirmanden zu finden. Als persönliches und
individuelles Konfirmationsgeschenk eignet sich perfekt ein Fotobuch. Ob
Fotos von den Liebsten oder der Familienfeier oder einfach nur ein Album
mit schönen Andenken- ein Fotobuch mit Digitalbildern eignet sich
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laminiertem Schutzumschlag, mit Ledereinband oder mit Leinenumschlag zur
Wahl steht.
Siehe auch:
Taufe,
Kommunion,
Jugendweihe
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